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Standards, Methoden, Arbeitstechniken für die Unternehmensmodellierung

Zielgruppe: Business Architekten, Unternehmensarchitekten, Prozessverantwortliche, Business Analysten, Projektmanager, Systemdesigner

Kursart: Offenes Training, Deutsch, 3-TageUnternehmensmodelle - Business Architecture
Modelle dienen als Grundlage für die Analyse und das Management von Geschäftsprozessen, Systemen, Geschäftsregeln - oder allgemein dem Unternehmen. Im Bereich Workshops "BPM und Notationen" wurden die Möglichkeiten der Darstellung der verschiedenen Inhalte besprochen. Aber wie können wir die benötigten Modelle systematisch entwickeln und pflegen?

Dieser Workshop führt in die Methodik der Modell-basierten Unternehmensentwiklung ein. Modellieren wird dabei als ingenieur-technische Leistung verstanden, die planbar, nachvollziehbar und systematisch erbracht wird. Wir diskutieren typische Fragen bei der Modellierung: Wie kann ich systematisch Informationen von Experten und Stakeholdern erfassen? Wie werden diese Informationen formalisiert und in ein Modell überführt? Wie "schneide" ich Geschäftsprozesse oder Anwendungsfälle? Wie kann ich die Qualität meiner Modelle bewerten und sichern? Mit anderen Worten: Wir besprechen die Elemente einer Modellierungsmethodik. Teilnehmer des Kurses sind in der Lage eigene Modellierungsprojekte zu organisieren und systematisch umzusetzen.

Teilnehmer erwerben Wissen über:

  • Grundprinzipien der Unternehmensmodellierung: Inhalte, Notationen, Struktur
  • Methodik der Unternehmensmodellierung: Disziplinen und Rollen in Unternehmensprojekten
  • Stakeholder und Sichten: Wer benötigt welche Informationen?
Teilnehmer erwerben folgende Fähigkeiten:
  • Architektur festlegen: Welche Inhalte benötigt mein Projekt? Wie sind die Inhalte organisiert?
  • Team-Organisation: Welche Disziplinen und Rollen benötigt mein Projekt?
  • Projekte umsetzen: Wie arbeiten die verschiedenen Rollen zusammen? Wie kann ich die Qualität meiner Projekte beurteilen?

Informationen zu Preisen und Terminen erhalten Sie in unserem Trainingskalender! Jetzt anmelden!

Workshop: Unternehmensmodelle entwickeln von A bis Z - Standards, Arbeitstechniken, Methoden

Geschäftsprozessmodelle, Glossar, Geschäftsregeln und andere Modelle sind wertvolle Unternehmensassets. Die Erstellung und Pflege muss systematisch, geplant und nachvollziehbar erfolgen. Der Kurs führt in die Methodik der Unternehmensmodellierung ein und zeigt Lösungsmöglichkeiten für häufig gestellte Fragen: Wie kann ich Anforderungen erheben und verwalten? Wie kann ich Geschäftsprozessmodelle erstellen und organisieren? Wie komplex sollte ein Modell sein? Wie "schneide" ich Geschäftsprozesse, Anwendungsfälle oder Entscheidungen? Welche Zusammenhänge zwischen Modellen existieren? Wie kann ich diese darstellen und auswerten? Wie bewerte ich die Qualität von Modellen?

Der Workshop betrachtet die Grundlagen der Unternehmensmodellierung und bietet praktische Einsichten. Teilnehmer erhalten einen Einstieg in das Thema "Unternehmensmodellierung" und können die Konzepte auf eigene Problemstellungen anwenden. Beispiele untersetzen das vermittelte Wissen, Teilnehmer können eigene Problemstellungen einbringen. Ziel ist eine praxisnahe Wissensvermittlung.
Inhalt: Unternehmensmodelle entwickeln von A bis Z
  1. Architektur, Methode, Prozess - Ein Framework für die Unternehmensmodellierung

    Wir benötigen einen Rahmen für unsere Modellierungsmethodik. Dafür greifen wir auf Ivar Jacobsons Darstellung einer Unternehmensphilosophie zurück. Die Architektur bietet den Rahmen für die Organisation und Strukturierung unserer Modelle, die Methode beschreibt Schritt-für-Schritt, wie einzelne Modelle erstellt werden, der Prozess bringt die einzelnen Disziplinen einer Methode in Zusammenhang und setzt diese praktisch um. Bei der Diskussion der benötigten Disziplinen wird die Theorie praktisch und anwendbar.

    1. Ein Framework für die Unternehmensmodellierung
      1. Architektur = Struktur
      2. Methode und Arbeitstechniken = Inhalte entwickeln
      3. Prozess = Methoden und Disziplinen praktisch anwenden
    2. Disziplinen in der Unternehmensmodellierung
      1. Welche Disziplinen benötigen wir?
      2. Überblick Disziplinen: Architekturmanagement, Geschäftsprozessanalyse, Geschäftsregelmanagement, Anforderungsmanagement und mehr
    3. Die Prozess-Sicht

  2. Unternehmensarchitektur und Architekturmanagement

    Verschiedene Quellen definieren Unternehmensarchitektur sehr unterschiedlich. Wir betrachten Unternehmensarchitektur einmal als Mittel der Strukturierung und Organisation von Unternehmensmodellen, zum anderen als Disziplin der Unternehmensmodellierung.
    Wir führen verbreitete Architektur-Frameworks ein und wenden diese aus praktische Fragestellungen an: Welche Inhalte wollen wir darstellen? Wie sind diese miteinander verbunden? Wie organisieren wir unser Unternehmensmodell?
    1. Frameworks für die Unternehmensarchitektur
      1. Das "Zachman-Framwork for Enterprise Architecture"
      2. Welche Inhalte benötigen wir?
    2. Unternehmensarchitektur als Disziplin
      1. Inhalte und Darstellungsmittel auswählen
      2. "View Alignment" - Wie sind Inhalte miteinander verbunden?
      3. Architekturmanagement

  3. Vokabular und Vokabularmanagement

    Ohne Verständnis der verwendeten Konzepte bauen wir aus Treibsand. Wir können weder Geschäftsprozesse noch Geschäftslogik oder andere Sichten darstellen und analysieren, ohne die verwendeten Begriffe zu definieren. Die Deifnition des Vokabulars ist aber Mittel zum Zweck - in jedem Fall müssen wir die "Analysis-Paralysis" vermeiden.

    Wir zeigen, wie ein Vokabular aufgebaut wird, welche Probleme bei der Erstellung und Verwaltung eines Vokabulars auftreten können und zeigen an Beispielen die Nutzung des Vokabulars für die Analyse von Geschäftsprozessen und Geschäftslogik.
    1. Glossar versus Vokabular
      1. Was ist ein Vokabular?
      2. Definition von Konzepten
      3. Zusammenhänge zwischen Konzepten - Das Faktenmodell
    2. Vokabular erstellen - Textuelle Analyse, Interviews, Fragetechniken
      1. Textuelle Analyse
      2. Interviews
      3. Fragetechniken
    3. Das Vokabular nutzen
      1. Lebenszyklus von Geschäftsobjekten
      2. Abgrenzung von Geschäftsprozessen
      3. Faktenmodell, Geschäfsregeln, Ereignisse

  4. Geschäftsprozessanalyse - Ablauf, Kommunikation, Prozess-Steuerung

    Geschäftsprozesse sind zentrales und verbindendes Objekt unseres Modellierungsansatzes. Geschäftsprozesse sind vielfältig, verschiedene Sichten auf den Prozess sind nötig. Häufig werden Prozesse zu detailliert und auf einem sehr niedrigen Abstarktionsniveau dargestelt. Das schränkt das Verständnis und die weitere Pflege ein.

    Wir besprechen den Prozessbegriff und schaffen ein Verständnis für "End-to-End"-Prozesse. Wir vergleichen Produktions- und Service-Prozesse und leiten daraus notwenidge Sichten auf den Prozess ab. Wir nutzen das Vokabular um Prozesse abzugrenzen und zu beschreiben. Mit Hilfe von Beispielen werden Prozessdekomposition und Prozesskomposition erprobt und verglichen. Abschließend betrachten wir aktuelle Antwicklungen der Prozessanalyse.

    1. Was ist ein Geschäftsprozess?
      1. Geschäftsprozessbegriff und End-to-End-Prozesse
      2. Produktionsprozess vs. Serviceprozess
      3. Sichten auf einen Geschäftsprozess
    2. Prozesse abgrenzen und strukturieren
      1. Die "Prozesslandkarte" - Management-, Kern- und Unterstützungsprozesse
      2. Prozesse strukturieren
    3. Geschäftsprozesse analysieren
      1. Prozessdekomposition versus Prozesskomposition
      2. Prozesse im Detail beschreiben
      3. Prozesse analysieren
    4. Case Management
      1. Prozess oder Case?
      2. Cases beschreiben

  5. Geschäftsregeln und Geschäftslogik analysieren

    Geschäftsprozessmodelle und die Darstellung der Geschäftslogik gehören zusammen. Ohne eine Betrachtung der Geschäftsregeln bleibt das Geschäftsprozessmodell unvollständig. Themen wie "Compliance" lassen sich nur durch ein systematisches Management der Geschäftsregeln behandeln. Die Analyse und Verwaltung der Geschäftsregeln ist dabei eine eigene Disziplin.

    1. Geschäftsregeln verstehen
      1. Geschäftsregeln als Anleitung für Aktivitäten im Geschäftsprozess
      2. Geschäftsregeln und Entscheidungen
      3. Geschäftsregeln als Restriktionen für Konzepte, Prozesse und andere Artefakte
    2. Geschäftsregeln erfassen und in natürlicher Sprache darstellen - RuleSpeak
      1. Textuelle Analyse für Geschäftsregeln
      2. RuleSpeak anwenden
    3. Decisions und Decision Management
      1. Entscheidungspunkte im Geschäftsprozess identifizieren
      2. Entscheidungen analysieren - DMN und The Decision Model
      3. Anwendungsfälle für Decision Management

  6. Anforderungsmanagement

    Anforderungen werden oft nur mit Bezug zur Umsetzung von Prozessen und Funktionen in einem IT-System betrachtet. Wir müssen aber auch fachliche Anforderungen systematisch erfassen und bewerten.

    1. Was sind Anforderungen?
      1. Fachliche versus System-Anforderungen
      2. Anforderungen und Change Management
    2. Vision, Mission, Ziele, Einflussfaktoren, Stakeholder und Anforderungen
      1. Motivation - Welche Ziele hat das Unternehmen?
      2. Stakeholder und Einflussfaktoren erkennen
    3. Anforderungsanalyse
      1. Stakeholder-Analyse
      2. SWOT-Analyse
    4. Anforderungen und deren Umsetzung

  7. Den Modellierungsprozess organisieren - Methoden anwenden

    Eine Methode beschreibt die notwendigen Schritte, um bestimmte Inhalte zu erstellen. Zwischen den Disziplinen bestehen enge Zusammenhänge. Ergebnisse werden zwischen Disziplinen ausgetauscht und fortgeschrieben. Es gibt eine Rückkopplung zwischen den Disziplinen. Wir müssen die Methode mit den vorhandenen Ressourcen umsetzen. Wir müssen die Qualität der erstellten Artefakte bewerten und Methode und Prozess entsprechend anpassen. All das ist Gegenstand des Modellierungsprozesses.

    1. Prozessprinzipien
      1. Iterative Entwicklung - Wie spielen Disziplinen zusammen?
      2. Architektur und Prozessorganisation
      3. Was bedeutet "Prozess-zentrierte" Entwicklung?
    2. Phasen und Iterationen
    3. Agiles Vorgehen
      1. Agilität - Scrum, Disciplined Agile Delivery
      2. Meilensteineund Qualität

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Pragmatisches Enterprise Architecture Management

Zielgruppe: Enterprise ArchitektenUnternehmensarchitektur - TOGAF und Zachman erfolgreich anwenden, Business Architekten, IT-Architekten, Projektmanager, Business Analysten

Kursart: Offenes Training, Deutsch, 2-Tages-Workshop

Unternehmensarchitektur und Architektur-Management sind die Grundlage für alle Arten von Projekten - Geschäftsprozess-Optimierung, Systementwicklung, Veränderungsprojekte. Unternehmensarchitektur ist die Grundlage für verschiedene Fragen: Welche Prozess und Systeme sind von einer Änderung betroffen? Welche Geschäftsprozesse nutzen welche Anwendungen? Wie hängen die Anwendungen voneinander ab? Wie können wir nachweisen, dass unsere Vorgehensweisen und Systeme gesetzlichen Vorgaben und internen Richtlinien entsprechen (Compliance)? All diesen Fragestellungen ist gemeinsam, dass eine einzelne Sicht auf unser Unternehmen nicht ausreicht.

Architektur-Frameworks scheinen oft sehr mächtig, die Umsetzung in die tägliche Praxis gestaltet sich oft schwierig. Unser Workshop "Pragmatisches Enterprise Architecture Management" schlägt die Brücke - anhand praktischer Fragestellungen führen wir die Konzepte und Arbeitstechniken ein, die typische Projekte benötigen. Pragmatisch heisst für uns, sich auf relevante Sichten und Prinzipien zu beschränken. So wird Unternehmensarchitektur praktikabel.

Teilnehmer erwerben Wissen über:

  • Grundprinzipien einer Unternehmensarchitektur
  • Arbeitstechniken und Methoden des Enterprise Architecture Mangement
  • Typische Sichten in einer Unternehmensarchitektur
Teilnehmer erwerben folgende Fähigkeiten:
  • Eigene Unternehmensarchitektur definieren: Welche Fragen muss ich beantworten? Welche Sichten benötige ich? Wie können diese Sichten dargestellt werden?
  • Arbeitstechniken vermitteln und eigene Methode definieren: Wie erstelle ich die Inhalte meiner Unternehmensarchitektur?
  • Unternehmensarchitektur pflegen und entwickeln: Verwalten der Architektur

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Workshop: Pragmatisches Enterprise Architecture Management

Geschäftsprozesse und IT-Systeme entwickeln sich permanent weiter. Das bedeutet auch permanent Entscheidungen zu treffen: Welche Geschäftsprozesse und IT-Systeme sind derzeit Schwachstellen? Welche Auswirkung hat die Änderung eines IT-Systems? Welche Geschäftsprozesse sind davon betroffen? Erfülle ich alle gesetzlichen und internen Vorgaben, wenn ich einen Geschäftsprozess verändere? Wie sind die einzelnen Komponenten miteinander verknüpft?
Eine definierte Unternehmensarchitektur hilft diese Entscheidungen informiert zu treffen. Eine Unternehmensarchitektur bietet Struktur, um verschiedene Sichten für verschiedene Stakeholder einfach zu erstellen und zu erklären. Zum Enterprise Architektur Management gehört Methodik, Arbeitstechniken, Best-Practices und Hilfsmittel.
Pragmatisches Enterprise Architecture Management heißt für uns vor allem, bekannte Frameworks für typische Szenarien praktikabel zu machen und Ihnen ein Weg zu zeigen, wie Sie EAM in Ihrer Praxis einführen. Der Workshop ist mit praktischen Übungen untersetzt.

Inhalt: Pragmatisches Enterprise Architecture Management
  1. Einführung in das Architektur-Management
    1. Unternehmensarchitektur und Architektur-Management: Struktur und Methode
    2. Grundlegende Organisation einer Unternehmensarchitektur: Das "Zachman-Framework for Enterprise Architecture"
    3. Enterprise Architecture Management: Wie kann ich eine Unternehmensarchitektur erstellen, verwalten und weiterentwickeln?
    4. Einsatzszenarien: Stakeholder und Sichten

  2. Vision und Strategie: Was wollen wir als Unternehmen eigentlich erreichen?
    1. Einordnen: Unternehmensstrategie, Ziele und Zielsetzungen
    2. Architekturprojekte abgrenzen
    3. Struktur definieren: Elemente einer Unternehmensarchitektur bestimmen

  3. Unternehmensarchitektur mit Inhalten füllen
    1. Abgrenzen und bewerten: Capabilities und Geschäftsprozesse identifizieren und priorisieren
    2. Grundlagen schaffen: Geschäftsobjekte und das Vokabular
    3. Views und Viewpoints definieren: Geschäftsprozesse und Capabilities detailliert beschreiben
    4. Stakeholder und Einfluss-Faktoren: Fachliche Anforderungen spezifizieren
    5. Zusammenfassung: Rollen und Arbeitstechniken

  4. Von der fachlichen Perspektive zum IT-System
    1. Wie sind fachliche Sicht und Systementwurf miteinander verbunden?
    2. Services, Funktionen, Systemsteuerung und Informationsobjekte ableiten
    3. Systemanforderungen identifizieren und spezifizieren

  5. Enterprise Architecture Management in die Praxis einführen
    1. Umsetzen: Erste Schritte bei der Einführung eines Architektur-Ansatzes
    2. Kontinuierliches EAM: Vom Ist zum Soll


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Aktuelles

Visual Paradigm 16.0

Freigabe Visual Paradigm 16.0

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Nächster Starttermin 21. Oktober 2019!
Mit Features der neuen Version.

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